Planung Buschkauler Feld nicht mehr zeitgemäß
Nicht mehr zeitgemäß und viel zu groß - Dr. Schumachers Planvorhaben Buschkauler Feld

Planung Buschkauler Feld nicht mehr zeitgemäß

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Planung Buschkauler Feld nicht mehr zeitgemäß

Das Festhalten an großen Bauvorhaben im Außenbereich ist nicht zeitgemäß, die Sanierung und Verdichtung im Innenbereich hat Priorität. Im Zuge des verantwortungsvollen Umgangs m ...

Das Festhalten an großen Bauvorhaben im Außenbereich ist nicht zeitgemäß, die Sanierung und Verdichtung im Innenbereich hat Priorität.
Im Zuge des verantwortungsvollen Umgangs mit der Ressource Boden und der notwendigen großen Anstrengungen für vernünftige Klimaziele kann und darf Alfter bei seiner weiteren Ortsentwicklung keine weiteren überalterten Planungskonzepte umsetzen. Das Buschkauler Feld als Großbaugebiet ist in vielen Aspekten nicht mehr zeitgemäß

Wir haben für die Ratssitzung einen Antrag eingebracht, darüber im Fachausschuss zu beraten, und neue Aspekte in Fragen Verkleinerung der überbauten Fläche, Passiv Bauweise und Verwendung von regenerativen Energien dem überzogenen Flächenverbrauch auch dem Klimaschutz Rechnung zun tragen.

Die Verkleinerung der Planfläche, die Reduktion der Wohnfläche von Einfamilienhäusern und die Passiv Bauweise haben zudem für die Bewohner wirtschaftliche Vorteile. Durch geringere Grundstücksflächen verringern sich die Kaufpreise, durch geringeren Energieverbrauch verringern sich die Nebenkosten.

Wir beantragen für den B-Plan Buschkauler Feld:

1. Die Wohnbebauung wird mit Passiv-Häusern umgesetzt.
2. Die Gewerbebebauung wird mit Passiv-Gewerbebauten umgesetzt.
3. Die Verwaltung stellt gangbare Wege vor, wie eine flächendeckende Nutzung von Fotovoltaikanlagen bei den Gebäuden im Plangebiet verbindlich umgesetzt werden kann.
4. Der Flächenverbrauch wird reduziert.
a.) Der Anteil Geschosswohnungen wird vergrößert.
b.) Der Anteil von Einfamilienhäusern wird verkleinert.
c.) Einfamilienhäuser werden als Reihenhäuser ausgeführt.
d.) Die Anzahl der geplanten Bewohner wird um mindestens 20% verringert.
Alternativ wird durch Förderung von Dachgeschossausbau und Innenverdichtung an anderen Stellen in der GemeindeAlfter weiterer Wohnraum geschaffen. (Als Beispiel mag hier das Erzbistum Köln dienen, das 632 Wohnungen vorzugsweise durch Dachgeschossausbau errichten will.)